Zahnarzt Doktor Benedikt in Klosterneuburg

Zahnarzt Doktor Benedikt in Klosterneuburg Schriftzug

 

 

Facharzt für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde

 

Orale_Chirurgie

Orale Chirurgie

Die typischen operativen Eingriffe die in unserer Ordination vorgenommen werden sind:
- Entfernung retinierter Weisheitszähne
- Chirurgische Freilegung von retinierten Zähnen
- Wurzelspitzenresektionen
- Entfernung von Kieferzysten und Kiefertumoren

Postoperativer Verlauf bei gängigen oralchirurgischen Eingriffen?
Oralchirurgische Eingriffe werden in der Regel  in örtlicher Betäubung durchgeführt. Nach dem Eingriff lässt die Wirkung der örtlichen Betäubung langsam nach und es können Wundschmerzen auftreten. Durch die von uns empfohlenen Verhaltensmaßnahmen und die verordneten Medikamente können diese in der Regel sehr gering gehalten werden.

Richtiges Verhalten nach Oralchirurgischen Eingriffen?
Am Operationstag und an den zwei darauffolgenden Tagen:
- Wange auf der operierten Seite mit Eisbeutel kühlen.
- Nahrung und Getränke kühl bis kalt.
- Nach dem Essen mit desinfizierenden Spüllösungen( wie z.B. Chlorhexamed oder 3%Wasserstoff) oder mit kühlem Salbeitee spülen bzw. Wunde mit Wattestäbchen reinigen.
- Nicht rauchen.
- Keinen Alkohol und Kaffee trinken.
- Körperliche Anstrengung meiden.
- Antibiotika, entzündungshemmende und schmerzstillende Medikament den Empfehlungen entsprechend einnehmen.
- Bei anhaltenden Nachblutungen, stärkerer Schwellung, Fieber, starken Schmerzzuständen oder sonstigen Störungen des Allgemeinzustandes, die in Zusammenhang mit dem Eingriff stehen könnten in jedem Fall den Behandler kontaktieren.

Entfernung retinierter Weisheitszähne
Dabei handelt es sich um eine Weisheitszähne, die nicht bzw. nicht vollkommen durch das Zahnfleisch durchgebrochen sind. Der häufigste Grund solche Weisheitszähne zu entfernen, sind Schmerzen und Entzündungen im Bereich des durchbrechenden Zahnes (Dentitio difficilis). Weisheitszähne werden aber auch wegen Karies, Taschenbildungen, Wurzelresorptionen und Zystenbildungen entfernt. Gelegentlich müssen Weisheitszähne im Rahmen einer kieferorthopädischen Behandlung entfernt werden.
Nach örtlicher Betäubung wird nach einer entsprechenden Schnittführung das Zahnfleisch über dem retinierten Zahn abgehoben und mit einem speziellen Knochenbohrer der Knochen über der Zahnkrone des retinierten Zahnes entfernt. Um den Zahn mit seinen Wurzeln entfernen können, ist es häufig notwendig diesen in mehrere Teile zu durchtrennen. Danach wird die Wunde sorgfältig vernäht.

Freilegung von retinierten Zähnen
Im Rahmen einer kieferorthopädischen Therapie kann es sinnvoll sein einen retinierten Zahn chirurgisch freizulegen und NICHT zu entfernen und kieferorthopädisch in den Zahnbogen einzureihen. Neben den Weisheitszähnen(8er)sind am häufigsten Eckzähnen (3er) und 2.Prämolaren (5er) betroffen.
Nach örtlicher Betäubung wird die Zahnkrone freigelegt. Dazu wird das Zahnfleisch vom Knochen abgehoben und der die Zahnkrone bedeckende Knochen entfernt. Die Zahnkrone wird mit einem kieferorthopädischen Bracket beklebt und daran wird eine zarte Kette gehängt, die nach Wundverschluß aus der Wunde ragt. Der retinierte Zahn wird dann mit speziellen Mechaniken vom Kieferorthopäden langsam in die Zahnreihe gezogen und eingereiht.

Wurzelspitzenresektionen
Abgestorbene und wurzelbehandelte Zähne können an der Wurzelspitze und im umgebenden Knochen entzündliche Prozesse aufweisen –Wurzelspitzengranulome oder radikuläre Kieferzysten. Die Ursache ist eine bakterielle Infektion des Wurzelkanals. In den meisten Fällen kann man diese Entzündungsprozesse mit einer fachgerechten Wurzelbehandlung sanieren. Wenn der Entzündungsprozess trotz fachgerechter Wurzelbehandlung fortschreitet, dann ist zur Erhaltung des Zahnes eine Wurzelspitzenresektion notwendig.
Nach örtlicher Betäubung wird das über der Wurzelspitze liegende Zahnfleisch abgehoben. Mit einem speziellen Bohrer wird die Zahnwurzel kleinräumig im Bereich der Wurzelspitze freigelegt. Das Wurzelspitzengranulom bzw. die radikuläre Zyste werden entfernt. Der verbleibende Wurzelstumpf wird geglättet und das Zahnfleisch sorfältig vernäht.

 

Entfernung von Kieferzysten und Kiefertumoren
Kieferzysten sind mit Epithel ausgekleidete, mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume im Kieferknochen. In der Regel handelt es sich um gutartige Veränderungen, die allerdings ein sehr großes Ausmaß erreichen können und zu einem Kieferbruch führen können.

Kiefertumore sind in den meisten Fällen gutartige Veränderungen, die aber teilweise lokal aggressiv wachsen können.

In der Regel kann man sowohl Kieferzysten als auch  Kiefertumore in örtlicher Betäubung, ambulant entfernen. Zysten oder Tumore werden stumpf aus dem Knochen geschält ohne gesunden umliegenden Knochen entfernen zu müssen. Die verbleibende Knochenhöhle heilt im Normalfall wieder komplett aus. Nach 3 und 6 Monaten wird die Knochenregulation röntgenologisch kontrolliert.

 

 

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